Trakehner Legenden
Das ehemalige Hauptgestüt Trakehnen von 1732,
das HEILIGTUM DER PFERDE, ist heute nur noch ein Mythos. Es war das bedeutendste Gestüt Deutschlands und wirkt durch die Pferde Trakehner Abstammung bis heute nach. Die älteste und edelste Reitpferderasse in Deutschland ist mittlerweile immaterielles Kulturerbe und wird immer noch in Reinzucht gezüchtet.
Die Trakehnerstute TSF Dalera BB ist zehnfache Goldmedaillengewinnerin
und aktuell eines der besten Dressurpferde der Welt. Ein lebendiger Beweis für die Leistungsstärke dieser Pferderasse.
Mich beeindruckt wie modern und edel die Trakehner schon vor über 100 Jahren waren.
Die besten Vererber Trakehnens haben trotz dieser langen Zeit nichts von ihrer Faszination verloren. Sie stehen in meinen Bildern vor den imposanten Gebäuden des ehemaligen Hauptgestüts, welches mehr einem Park als einem Gestüt glich. Da die Hengste, von denen es nur alte s/w Fotos gibt, nie so vor den Gebäuden standen, sind sie, als Kontrast zu den historischen Gebäuden, farbig gezeichnet. Die Gebäude im Hintergrund
sind, wie auf den alten Fotos, s/w geblieben.
Von allen Bilder sind auch Kunstdrucke bei mir erhältlich.
Weitere Angaben dazu finden Sie am Ende der Seite.
Tempelhüter vor dem Landstallmeisterhaus
Tempelhüter (1904 - 1933) war neben seinem Vater Perfectionist xx, dem Hengst Dampfroß und seinem Enkel Pythagoras einer der wichtigsten Hauptbeschäler Trakehnens. Er steht hier vor dem Landstallmeisterhaus, das auch als Trakehner Schloß bezeichnet wurde, von der Hofseite (Neuer Hof) aus gesehen und vor der Bronzestatue mit seinem Abbild. Da er so bedeutend für die Trakehner Zucht war, wurde ihm 1932 zum 200jährigen Jubiläum Trakehnens hier ein Denkmal gesetzt.
Das um 1790 gebaute Landstallmeisterhaus diente dem jeweiligen Landstallmeister und seiner Familie als Wohnsitz.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Dampfroß vor dem Hauptbeschälerstall
Der harmonische und typvolle Dampfroß (1916 - 1937) deckte zunächst als Landbeschäler in Georgenburg. Er war ein Ostpreußisches Warmblut, da er nicht in Trakehnen geboren war. Durch seine hervorragende Vererbung wurde er 1923 als Hauptbeschäler nach Trakehnen versetzt. In Anpaarung mit Tempelhüter Töchtern vollbrachte er wahrhaft großes und prägte die Trakehner Zucht wie kaum ein anderer Hengst.
In dem hier abgebildeten dahinterliegenden
100 m langen Hauptbeschälerstall wird auch er eine schöne Box gehabt haben.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Pythagoras vor dem Schloß
Unumstritten gehört Pythagoras (1927 - 1944)
zu den legendärsten Hauptbeschälern in Trakehnen. Er stammt aus einer der bewährten Anpaarungen von Dampfroß x Tempelhüter. Der mittelgroße, in jeder Beziehung äußerst markante und schicke Hengst war in jeder Hinsicht beeindruckend. Er erlangte durch seine Vererbungskraft und Typprägung größten Einfluß in Trakehnen und der Trakehner Zucht nach 1945.
Er steht hier ebenfalls vor dem Landstallmeisterhaus, bzw. Schloß, aber auf diesem Bild von der Parkseite aus gesehen.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Pythagoras auf der Weide vor
einer Allee
Nochmal der legendäre Pythagoras, der auf diesem Bild auf einer der weiten Weiden vor einer der vielen Alleen in Trakehnen steht.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Cancara vor der Wartburg mit Hengstpaddocks
Cancara (1917 - 1944) war durch seine Abstammung (Master Magpie xx x Nana Sahib x) ein anglo-arabisch geprägter Dreiviertelblüter. Seine Nachkommen galten als wichtige sportliche Leistungsträger.
Er ist auf dem Bild vor der Wartburg abgebildet. In diesem Bereich standen die kleinen Sommerhäuschen (kleine Ställe), auch als Paddockhäuschen bekannt, mit einem jeweils angrenzenden Paddock, auf denen besonders auserlesene Hengste den Sommer verbrachten. Jeder Hengst hatte einen Paddock mit angrenzenden Stalltrackt für sich allein zur Verfügung.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Fetysz ox vor dem Haupttor
Der außergewöhnlich schöne polnische Vollblut-Araberhengst Fetysz ox (1924 - 1944) kam 1936 als Hauptbeschäler nach Trakehnen. Zuvor erfreute er sich schon in seinem Heimatgestüt Janow Podlaski großer Wertschätzung. Er leistete bedeutendes in beiden Gestüten und beeinflusst bis ins 21. Jahrhundert die Trakehner Zucht nachhaltig.
Das Tor mit einer Elchschaufel, vor dem er hier abgebildet ist, ist der Eingang zum Neuen Hof. Rechts neben dem Tor hinter dem Zaun befindet sich das Landstallmeisterhaus, auf der linken Seite steht das Haus des Obergestütsveterinärs und Stellvertreters des Landstallmeisters.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Ararad vor der Mühle und
dem Speicher
Ararad (1921 - 1939) galt in der Umzüchtungsphase nach dem 1. Weltkrieg als Verstärkerhengst. Der Vollbluteinfluss war auf dem Rückzug und Hengste wie Ararad, die größer und kräftiger waren, wurden modern und begehrt. Das führte dazu, dass er zeitlebens in Trakehnen gedeckt hat und damit einer der wenigen Hauptbeschäler Trakehnens war, der seinen Geburtsort nie verlassen hat. Als Verstärker vererbte er sich ohne jeglichen Verlust an Typ, Adel und Bewegungsmöglichkeiten in einem so hohem Maße, dass die positiven Auswirkungen bis in die heutige Zeit von eminenter Bedeutung sind.
Der Speicher mit Mühle wurde 1921 in Betrieb genommen und ersetzte die im 1. Weltkrieg zerstörte Anlage. Der Speicher hatte ein Fassungsvermögen von 40.000 Zentnern Getreide.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Perfectionist xx vor Paddockhäuschen
Der berühmte Vollbluthengst Perfectionist xx (1899 - 1907) von Persimmon xx wurde von Oberlandstallmeister Graf Lehndorff 1903 in England als Hauptbeschäler für Trakehnen erworben. Dieser Hengst endete 1907 nach einem Beckenbruch in seiner Box nach nur dreijähriger Deckzeit als wohl größter Vollblutvererber in Trakehnen. Denn er hinterließ trotz dieser überaus kurzer Wirkungszeit 33 Beschäler und 22 Mutterstuten von ausschließlich bester Qualität, darunter die Hauptbeschäler Tempelhüter, Jagdheld und Irrlehrer.
Die Paddockhäuschen für drei Hengste beim Hauptbeschälerstall und der Wartburg gehörten zu den Neubauten die Landstallmeister von Oettingen um 1900 in Trakehnen durchführte. Diese Paddockhäuschen wurden im ersten Weltkrieg zerstört und nach dem Krieg in einfacherer Form wieder aufgebaut.
Perfectionist xx steht hier im Innenhof der Wartburg-Paddockhäuschen.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Abendliche Heimkehr der gemischtfarbenen Trakehner Stutenherde auf das Vorwerk Bajohrgallen
Der Fotograf Werner Menzendorf unternahm 1938 eine Reise, um Trakehnen und die Zucht fotografisch zu dokumentieren. Zum Glück haben die Fotos den 2. Weltkrieg überstanden und sind Zeugen dieser vergangenen Zeit. Da die Fotos alle s/w sind zeichne ich sie gern farbig, wie die abendliche Heimkehr der gemischtfarbenen Stutenherde. Diese Herde war seit der Einteilung der Stutenherden in Farben auf dem Vorwerk Bajohrgallen beheimatet. Sie war vom Kaliber die leichteste und vom Typ her edelste Stutenherde in Trakehnen.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Trakehner Beagle-Meute
Ebenfalls nach einer Fotografie von Menzendorf ist dieses Bild entstanden von der Trakehner Beagle-Meute. Sie wurde für die 50 - 60 Jagden, die in der jährlichen Saison geritten wurden, gehalten. Die Hunde mussten aber auch zwischendurch bewegt werden, wie man auf diesem Bild sieht.
Auf Kunstdruckpapier, 300 g,
DIN A 3 (29,7 x 42 cm)
Trakehner Legenden als Kunstdrucke
Alle Trakehner Bilder sind als Kunstdrucke bei mir erhältlich.
Die Kunstdrucke sind ohne Logo.
Ein DIN A3 Druck kostet 12 EUR + 8 EUR Versandkosten.
Ein DIN A4 Druck kostet 6 EUR + 6 EUR Versandkosten.
Alle Bilder gibt es auch als Postkarten für 1,50 EUR/Stk. + 3 EUR Versandkosten.
Bei Bestellung von mehreren Drucken und / oder Postkarten
sind nur 1x Versandkosten fällig.
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